Richtig aufsteigen

Basics mit Kati

Richtig aufsteigen

Im vierten Teil der dritten Staffel zeigt Kati, wie richtig aufs Pferd gestiegen wird. Zunächst klärt sie mit der Pferdewirtschaftsmeisterin und Dressurreiterin Regina Mühlheim vom Rosenhof in Bergheim, dass es zwei Varianten gibt, um aufs Pferd zu kommen: einmal mit und einmal ohne Aufsteighilfe. Ganz wichtig bei beiden Möglichkeiten ist, dass der Sattelgurt fest sitzen und das Pferd ruhig stehen muss.

Richtig aufsteigen ohne Aufsteighilfe

Regina erklärt zunächst wie es ohne Aufsteighilfe gemacht wird. Zunächst, so rät sie, sollte man sich einen ruhigen Platz suchen, an dem das Pferd nicht abgelenkt wird und auch andere Reiter nicht gestört werden. Als Beispiel nennt sie die Mittellinie der Reithalle. Benutzt man keine Aufsteighilfe, so sollte unbedingt ein Helfer am Sattel gegenhalten. Das heißt: Auf der anderen Seite des Sattels wird der Steigbügel langgezogen und der Sattel mit dem Ziel festgehalten, die durch das Aufsteigen einseitig entstehende Belastung auf den Sattel und das Pferd auszugleichen. So wird das Gleichgewicht des Pferdes gehalten und seine Wirbelsäule geschont.

Das Pferd muss stehen bleiben!

Der Aufsteigende stellt sich an die Schulter des Pferdes, Blickrichtung nach hinten – also mit dem Rücken zum Kopf des Pferdes. Er fasst die Zügel kurz, steigt mit dem linken Fuß in den Steigbügel und zieht sich nun mit Schwung nach oben, bis er im Steigbügel steht. In der Aufwärtsbewegung dreht er sich zunächst zum Pferd und dann nach vorne. Er muss darauf achten, dass er das Pferd nicht mit der linken Fußspitze pikst und nicht die Kruppe mit dem rechten Bein oder Fuß streift. Dann sollte er sich möglichst behutsam in den Sattel setzen und sich keinesfalls hineinfallen lassen. Jetzt geht er auch mit dem rechten Fuß in den Steigbügel. Ganz wichtig auch: Das Pferd muss stehenbleiben. Sollte das Pferd während des Aufsteigens nicht stehenbleiben, muss der Vorgang mit und ohne Aufsteighilfe unbedingt abgebrochen werden. Das ist eine ganz wichtige Lektion, die ein Pferd lernen muss.

Mit Aufsteighilfe: schonend für Wirbelsäule und Sattel

Benutzt der aufs Pferd Aufsteigende eine Aufsteighilfe, so stellt er die treppenartig aufgebaute Hilfe in Höhe des Sattels neben das Pferd. Betritt er die Aufsteighilfe, schaut er dem Pferd über den Rücken. Der Aufsteigende hat also die Blickrichtung zum Pferd. Nun fasst er wieder die Zügel kurz, stellt seinen linken Fuß in den Steigbügel und schwingt dann das rechte Bein über das Pferd. Er lässt sich nicht in den Sattel fallen und nimmt langsam Platz. Eine Aufsteighilfe hat folgende Vorteile: sie ist sehr bequem für das Pferd und für den Reiter, außerdem schont sie die Wirbelsäule des Pferdes und den Sattel.

Aufsteighilfe & Zubehör

Sattelanfassriemen

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